Espressobohnen, eine Frage der Provenienz

Espressobohnen als solches gibt es gar nicht. Es gibt nur Kaffeebohnen, wobei es weltweit nur zwei grundsätzliche Sorten gibt, die Arabica-Bohnen und die Robusta-Bohnen. Je nachdem wo die Arabicas oder Robustas wachsen, entwickeln sie sehr unterschiedliche Minerale, Tannine, Säuren, Bitterstoffe sowie Aroma- und Geschmacksmoleküle. Aber erst durch die richtige Röstmethode mit entsprechenden Ruhezeiten haben diese Stoffe das Potential, sich in ca. 800 – 1.000 verschiedene Geschmacks- und Aromastoffe zu verwandeln, wie sie von Menschen wahrgenommen und genossen werden. Im Idealfall – wie bei POCCINO als Weltgeschmack des italienischen Espresso!

Industrielle Röstung verhindert die volle Geschmacks- und Aromaentfaltung der Espressobohnen.

Alle Großröster verwenden heute für ihre Espressobohnen das industrielle Röstverfahren, wobei mehrere Tonnen Kaffee verschiedener Sorten gleichzeitig im Turboverfahren für 1,5 – 3 Minuten per Induktion werden, vergleichbar der Mikrowelle im Haushalt. Dabei behält der Kaffee im Verhältnis zur handwerklichen Röstung über offenem Feuer weitgehend sein Gewicht. Profitabel für das Unternehmen, aber von den 800 – 1.000 potentiellen Geschmacks- und Aromastoffen kann sich nur ein kleiner Teil entfalten. Für Espressokenner ist das auch gar kein richtiges Röstverfahren, weil es keine wahren Espressobohnen zustande bringt.

Espressobohnen 100% Arabica – doppeltes Vorgaukeln von Qualität.

Mit Arabicabohnen wird auf mehrfache Weise etwas vorgegaukelt bzw. werden falsche Vorurteile geschürt. Erstens wird mit 100% Arabica das Vorurteil hoher Qualität vorgegaukelt. Zweitens weiß jeder Kaffeekenner, dass es billige Arabicas gibt, die weit weniger als die Hälfte von Qualitätsrobustas kosten. Drittens proklamierte schließlich der italienische „Papá dell‘ Espresso“, Emilio Lavazza, dass eine wahre Espressobohnen – Mischung stets aus Arabicas und Robustas besteht, genau wie jeder gute Bordeaux und alle Grand Crus Bordeauxs stets einen kleinen Anteil Cabernet France Trauben haben müssen, um den wahren Bordeaux – Geschmack zu treffen.

POCCINO – Espressobohnen, die vor dem Rösten enthäutet wurden

Eine ganz wichtige Besonderheit von POCCINO Espressobohnen ist neben der traditionellen Röstung über offener Flamme, dass den grünen Rohkaffeebohnen vor der Röstung das extrem bitterstoffkonzentrierte Kaffeehäutchen entfernt wird, damit es im Röstprozess nicht den Geschmack der Espressobohnen mit unnötigen Bitterstoffen beeinträchtigt. Diesen Geschmacksvorteil bietet nur der Röster der POCCINO – Sorten.

Espressobohnen direkt in den Siebträger gemahlen, besser geht’s nicht!

Wer den besten italienischen Espresso genießen will, der hat nicht nur eine Siebträger – Espressomaschine, sondern auch eine Espressomühle, die die Espressobohnen direkt in den Siebträger mahlt.

Bei POCCINO gibt es daher keine Mühlen mit Vorratsbehälter, sondern nur solche, die die Espressobohnen direkt in den Siebträger mahlen. Auch bei der meistverkauften POCCINO Espressomaschine „Superiore Forte“, mahlt die integrierte Mühle die Espressobohnen direkt in den Siebträger.

Besser geht’s nicht!